Neue Diagnostik im ZOS Ebersberg:
Digitale Volumentomographie (DVT) –
Präzise 3D-Bildgebung bei minimaler Strahlenbelastung


 

Das ZOS Ebersberg erweitert sein diagnostisches Spektrum um eine der modernsten bildgebenden Technologien in der Orthopädie und Unfallchirurgie: die Digitale Volumentomographie (DVT). Mit diesem innovativen 3D-Röntgenverfahren können Knochen und Gelenke hochauflösend, räumlich und äußerst präzise dargestellt werden – bei einer im Vergleich zur klassischen Computertomographie (CT) deutlich reduzierten Strahlenbelastung.

Die DVT, auch als Cone-Beam-CT bezeichnet, liefert dreidimensionale Schnittbilder und ermöglicht eine exakte Beurteilung komplexer knöcherner Strukturen. Besonders bewährt hat sich das Verfahren bei Erkrankungen und Verletzungen der Extremitäten sowie ausgewählter Abschnitte der Wirbelsäule. So können unter anderem Frakturen, Arthrose, knöcherne Impingementformen, freie Gelenkkörper, Pseudarthrosen, Fehlstellungen oder Implantate wesentlich detaillierter beurteilt werden als mit einer herkömmlichen zweidimensionalen Röntgenaufnahme.

Ein besonderer Vorteil der neuen Technologie ist die deutlich reduzierte Strahlenexposition. Durch moderne Niedrigdosisverfahren wie das Super Ultra Low Dose-Protokoll (SULD) liegt die Strahlenbelastung nicht nur deutlich unter der einer klassischen CT-Untersuchung, sondern kann – abhängig von der Fragestellung – sogar geringer sein als bei einer konventionellen 2D-Röntgenaufnahme.

Gerade Kinder und Jugendliche profitieren von dieser Entwicklung. Da junge Patienten besonders strahlensensibel sind, spielt eine möglichst geringe Strahlenbelastung eine entscheidende Rolle. Die DVT ermöglicht in vielen orthopädischen Fragestellungen eine hochpräzise Diagnostik bei gleichzeitig maximaler Strahlenhygiene und stellt damit häufig eine besonders schonende Alternative zu anderen bildgebenden Verfahren dar.

Auch funktionelle Fragestellungen können mit der DVT besser beurteilt werden. Je nach Untersuchungsregion erfolgt die Aufnahme im Sitzen, Stehen oder unter Belastung. Dadurch lassen sich Gelenkstellungen und knöcherne Veränderungen oftmals realitätsnäher darstellen als in liegender Position. Die Untersuchung selbst dauert nur wenige Sekunden, anschließend stehen die dreidimensionalen Bilddaten unmittelbar für die ärztliche Auswertung und die weitere Therapieplanung zur Verfügung.

Mit der Einführung der Digitalen Volumentomographie stärkt das ZOS Ebersberg seine Kompetenz in der modernen orthopädischen Bildgebung und bietet Patientinnen und Patienten eine hochpräzise, schnelle und besonders schonende Diagnostik auf aktuellem wissenschaftlichem Stand.

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